Toner und Druckkosten einsparen mit dem richtigen Schrifteinsatz
8. April 2010 | 13:58
Vielleicht haben Sie sich schon einmal gewundert, wieso Ihre Tonerkartusche weniger Seiten als auf der Verpackung angegeben erzielt hat? Um einen Vergleich der Druckleistung der einzelnen Hersteller zu erreichen, wird zum Seitenleistungstest einer Kartusche ein Normblatt verwendet. Dieses ISO-Normblatt muss von jedem Anbieter, der seine Seitenleistung nach der ISO-Norm angibt, gedruckt werden, um die Seitenleistung des Produkts zu messen.
Jedoch kann im alltäglichen Gebrauch der prozentuale Anteil der Seitendeckung mit Toner deutlich unterschiedlich sein. Bei einfachen Dokumenten, wie neutralen Lieferscheinen wird wenig Toner verbraucht, beim Druck von Briefpapier mit einem vollflächigen Firmenlogo hingegen deutlich mehr.
Sicher ist Ihnen bewusst, dass wenn Sie ein vollflächiges Firmenlogo drucken, viel Toner hierfür benötigt wird. Doch ist Ihnen auch bewusst, dass die Schriftart sowie die Texthervorhebungen den Verbrauch enorm beeinflussen?
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Fettschrift. Sie hebt wichtige Wörter oder Textbausteine in einem Schriftstück hervor. Doch diese Hervorhebung geht stark zu Lasten des Tonerverbrauchs. Ein fettgedrucktes Wort benötigt ein mehrfaches an Toner als ein vergleichbares Wort in Normalschrift. Wenn Sie also in einem Textdokument vermehrt Fett-Hervorhebungen einsetzen, erhöht sich die Toner-Seitendeckung enorm, auch wenn optisch gesehen nicht mehr auf dem Dokument gedruckt ist.
Auch Schriftarten, die stark verschnörkelt sind oder ausgeprägte Serifen haben, benötigen viel Verbrauchsmaterial – jeder Strich kostet auf die Menge gesehen viel Toner. Es empfiehlt sich daher, um die Druckkosten zu senken, eine sans-serif Schrift, die sich durch Klarheit im Druckbild auszeichnet. Unnötige Linien werden vermieden, wodurch weniger Toner verdruckt wird.
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