Toner Nachbauten: Digital Imaging Bericht über patentverletzende Chinanachbauten!
19. Mai 2010 | 11:19In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins DI – Digital Imaging berichtet das Magazin über patentverletzende Toner Nachbauten aus Fernost und die damit verbundenen Probleme für Händler und Anwender. Wir haben den Artikel für Sie zusammengefasst:
- Laut Digital Imaging werden patentverletzende Recycling-Toner in Europa unter “Marken”namen, wie Ninestar, Prinrite u.ä. sowie auch unter Fantasie-Eigenmarken angeboten.
- Gerade im Bereich der Brother Toner sei das Problem immens – der ETIRA-Präsident und Embatex Vorstand geht mittlerweile von 30% an asiatischen Nachbauten im Nicht-Original-Bereich aus. Aber auch andere Druckerhersteller, wie Samsung und HP haben mit Nachbauten zu kämpfen. Ihm ist es unverständlich, wieso die Druckerhersteller nicht stärker dagegen vorgehen.
- In vielen asiatischen Ländern seien die Fakeprodukte mit 40-50 Prozent Marktanteil bereits Marktführer vor den Originalprodukten – die Entwicklung ist bedenklich.
- Digital Imaging geht davon aus, dass vor allem die mit einer Klage gegen Produktfälscher entstehende Öffentlichkeit eine Ursache dafür ist, dass sich die großen Druckerhersteller bedeckt halten und nicht im groißen Stil gegen Fälschungen vorgehen. Das Unterliegen in einem Patentstreit wäre ein erheblicher Imageverlust und würde die Türen für weitere Fälscher öffnen. Je nach Land ist die Rechtslage bekanntermaßen sehr unterschiedlich.
- Die asiatischen Hersteller Ninestar, Prinrite und co. gehen laut Digital Imaging sehr ungeniert vor – sie deklarieren ihre Produkte mit Attributen wie “patentfrei” oder legen Freistellungs-Erklärungen zum Produkt und werben mit ihren Referenzen. In Wahrheit wurde Ninestar jedoch vor kurzem in den USA zu einer Strafe von 20 Miollionen Dollar wegen Patentrechtsverletzungen verurteilt.
- Erkennbar seien “newbuilt”-Produkte vor allem am nicht nachvollziehbar billigen Preis. Ein Selbstversuch der Digital Imaging zeigte, dass patentverletzende Tonernachbauten vom Händler günstiger eingekauft werden können, als der aktuelle Leergutpreis dieses Produkts auf dem kompatiblen Markt ist. Als Händler und Käufer von Drucker-Verbrauchsmaterial sollten Sie sich klar machen, dass es sich bei Drucker-Verbrauchsmaterial um technisch aufwendige Produkte handelt – bedenken Sie, dass aktuelle Drucker bis zu 50 Seiten pro Minute drucken können – die Belastung auf die Kartusche und das Material ist hier enorm.
Die Digital Imaging empfiehlt Händlern und Anwender unbedingt patentverletzende Nachbautprodukte nicht zu kaufen. Nicht nur die rechlichen Konsequenzen seien zu beachten – der Kauf und Einsatz einer Produktfälschung ist strafbar, sondern auch der damit verloren gegangene Ruf des Verkäufers und Verwenders wird irreversibel geschädigt.
Quelle: Digital Imaging 3-2010
Achten Sie beim Kauf von kompatiblen Drucker Verbrauchsmaterial auf ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Ein sehr billiges Produkt erfüllt nicht nur Ihre Erwartungen an die Druckqualität nicht, sondern ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch patentverletzend, wodurch der Kauf und Einsatz strafbar ist.
Mit Emstar Drucker-Verbrauchsmaterial können Sie sicher sein, ein hochwertiges, korrekt hergestelltes Alternativprodukt zu erhalten. Der Embatex Vorstand (Hersteller von Emstar) und ETIRA Präsident Christian Wernhart setzt sich aktiv gegen Produktpiraterie und Nachbautoner ein, um einen fairen Wettbewerb ohne “Fouls” zu ermöglichen.
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